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Samoa, Savai'i | 09-09-2010 | |||
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Savai’i, größer als Upolu und nach Hawaii und Neuseeland die drittgrößte Pazifikinsel, erreichen wir nach einer Stunde Fährzeit. Die Insel ist ebenfalls vulkanischen Ursprungs und noch immer aktiv, wie an den breiten Lavafeldern zu erkennen ist, die sich bis ins Meer ergießen. Der letzte Ausbruch war Anfang des 20sten Jahrhunderts.
Einem der über 200m tiefen Kraterlöcher am Mt.Matavanu statten wir einen Besuch ab. 40Tala, das sind knapp 15€, verlangt der „Craterman“ dafür, dass die verrückten „Palangis“ in der Mittagsgluthitze 4 Stunden lang dort hinaufsteigen dürfen, nur weil er den Weg gelegentlich vom Gestrüpp befreit. Die Natur ist eine der wenigen touristischen Einnahmequellen, eine Erfahrung, die wir auf Savaii häufiger machen. Für das beeindruckende Naturschauspiel der "Blow Holes" am Cape Asuisui zahlen wir noch gern. Die gewaltigen Wasserfontainen, die mit jeder auflaufenden Welle in den Himmel schießen, sind die 5 Tala "Wegegebühr" wert. Als wir jedoch für das Fotografieren eines malerischen Fale 10Tala zahlen sollen, findet unsere Bereitschaft zur Großzügigkeit ein Ende. Wir übernachten am Strand in einem offenen Fale eines netten familiären Resorts. Unser Luxus besteht aus einem Moskitonetz über dem Bett und dem freien Blick auf den mit Palmen umrahmten Strand. Ein ganz besonderes romantisches Erlebnis. Unter den Palmen sollte man allerdings vorsichtig sein. In Savai'i ist das ursprüngliche Samoa mit seiner traditionellen Lebensweise noch mehr erhalten als auf der Nachbarinsel. Durch Zufall werden wir Zeuge einer für Samoaner bedeutenden Zeremonie, der Ernennung zum „Chief“. Die ganze Familie trifft sich unter einem Versammlungs-Fale. Matai und Priester empfangen die anderen „Honoratioren des Dorfes“ um den neuen Chief zu inthronisieren.
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